Wem Gott will rechte Gunst erweisen

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Wem Gott will rechte Gunst erweisen

 

1. Strophe

Wem Gott will rechte Gunst erweisen,

den schickt er in die weite Welt, 

dem will er seine Wunder weisen

in Berg und Tal und Strom und Feld. 

 

2. Strophe

Die Bächlein von den Bergen springen,

Die Lerchen schwirren hoch vor Lust;

was sollt ich nicht mit ihnen singen

aus voller Kehl’ und frischer Brust?

 

 

Wem Gott will rechte Gunst erweisen / Kinderlied

Text: Joseph von Eichendorff, 1822

Musik: Friedrich Theodor Fröhlich, 1833